Die Auswirkungen des Covid-19 Virus auf die Supply Chain

Lagerlogistik

Jeder bekommt die Auswirkungen des Corona-Virus zu spüren. Den Handel hat es jedoch besonders schwer getroffen. Viele Produktionsstätten in China sind lahmgelegt, die internationale Logistik steht still. Firmen und Geschäfte, die ihre Ware oder Teile der Produktion aus China beziehen, stehen nun vor einer großen Krise. Die Lager könnten schnell ausverkauft werden und viele Unternehmen sind nicht mehr in der Lage ihre Produktion weiter zu führen. Die Händler müssen sich nun nach einer neuen Lieferquelle umschauen. Dabei sind vor allem Restposten in der EU eine zuverlässige Anlaufstelle. Einkäufe im Direktverkauf unter Händlern oder über Restposten-Marktplätze können das Lager zumindest für den einen oder anderen Tag wieder auffüllen. Jedoch wird durch den allmählichen Kontrollverlust der CFOs die Lage sehr unübersichtlich. Die Lieferketten aus verschiedenen Ländern sind zum Teil abgerissen und es werden immer mehr. Damit gerät die gesamte Supply Chain ins Wanken.

Quelle: https://www.finance-magazin.de/cfo/strategie/corona-und-lieferketten-wie-eine-kriegssituation-2054131/

Die Herausforderungen der Grenzübergänge

Gefährdung der Supply chain

Das europäische Logistik Netzwerk muss gestärkt werden. Die EU-Kommission fordert die Mitgliedstaaten mit Nachdruck dazu auf, unaufwändige Schnellverfahren einzuführen, damit ein reibungsloser Grenzübertritt gewährleistet ist, um zumindest den Warenfluss in Europa aufrecht zu erhalten. Dies schließt verhältnismäßige Gesundheitskontrollen ein. Es ist zwar verständlich, dass Kontrollen an den Binnengrenzen eingeführt worden sind, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, doch systemrelevante Arbeitskräfte müssen ihren Arbeitsplatz trotzdem unbedingt ohne Zeitverlust erreichen können. Darunter fallen zum Beispiel Lkw-Fahrer, Lokführer oder Piloten. Tausende von Menschen, die hart arbeiten, um unsere Gesundheit zu sichern und unsere Grundversorgung zu decken, müssen auf ihrem Weg zur Arbeit EU-Grenzen überqueren. Die EU-Kommission ist dafür verantwortlich, ihnen keine Hindernisse in den Weg zu legen, gleichzeitig müssen sie aber auch alle erforderlichen Vorkehrungen treffen, um eine weitere Ausbreitung der Pandemie zu verhindern.

Quelle: https://www.eurotransport.de/artikel/personal-sichern-eu-schnellverfahren-fuer-fahrer-an-den-grenzen-11156049.html

Europäisierung als Lösung?

Wie man sieht, führt uns die Krise, die Unsicherheiten der Globalisierung deutlich vor Augen. Wir müssen uns daher Fragen in welchem Ausmaß die Unternehmen sich dahingehend verändern werden. Eine Konsequenz wird sein, dass Wirtschaft wie Politik mehr Sicherheitsnetze einbauen werden. Das geht aber nicht national, sondern nur mit einem multilateralen Ansatz. Ein Land allein kann sich nicht gegen die Folgen einer solchen Pandemie schützen. Insofern muss man eher über eine stärkere Europäisierung nachdenken.

Quelle: https://www.vorwaerts.de/artikel/gustav-horn-corona-krise-fuehrt-uns-unsicherheiten-globalisierung-augen

Schlussfolgerung

Es ist ersichtlich, dass der Bereich der Logistik während der Pandemie weiterhin stark leiden wird und Maßnahmen unternommen werden müssen, um diese aufrechtzuerhalten und europaweit zu stärken. Ein großer Zusammenhalt der Staaten ist gefragt, um sowohl jetzt während der Krise als auch später beim Wiederaufbau gemeinsam gegen die Folgen des Virus, aber auch gegen die negativen Folgen der Globalisierung anzukämpfen und neue Strategien zu entwickeln

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